Ein Welpe kommt ins Haus

Hunde sind die beliebtesten Haustiere der deutschen und gleichzeitig noch ein toller Liebhaber. Sie sind zutraulich, sehen ihren Besitzer schon nach den ersten Tagen als Familienmitglied und Bezugsperson an. Zudem sehen sie noch unglaublich niedlich aus. Da ist es völlig selbstverständlich, wenn gerade du auch so einen kleinen Freund bei dir zuhause haben möchtest. Bevor du dir selber einen Hund anschaffst, solltest du dir über die passende Hunderasse, die Verantwortung und weitere Sachen, die bei der Anschaffung mit einhergehen, im Klaren sein.

Um dir im Voraus schon einen kleinen Überblick zu geben, was nach der Entscheidung für einen Hund auf dich zukommt, haben wir dir hier einmal die wichtigsten Aspekte rausgesucht.

 

Zubehör

An dem Tag, an dem du deinen Welpen vom Züchter oder aus dem Tierheim abholst, solltest du bereits alle wichtigen Vorbereitungen getroffen haben. Das Körbchen/ Die Hundedecke dient dem Hund als eigener Rückzugsort und sollte einen festen Ort im neuen Zuhause haben. Zusätzlich zum Körbchen müssen noch das richtige Futter, Spielzeug, Trink- und Futternäpfe und Pflegeartikel besorgt werden. Auch eine Leine mit dem passenden Geschirr oder Halsband gehören zu dem „must-have“ in der Hundehaltung.

Achtung: Vergesst zusätzlich auf keinen Fall euren Hund innerhalb von 14 Tagen bei der Gemeinde zu melden, da ihr für euren Hund eine Hundesteuer zahlen müsst. Auch eine Hundehaftpflichtversicherung ist vom großen Vorteil. Euer Vierbeiner und du seid somit vor Unfällen wie beispielweise Bisse, Stürze oder auch vor Sachbeschädigungen geschützt.

 

Welcome Home

Sobald du deinen neuen Freund abgeholt hast, ist die richtige Eingewöhnung ans neue Zuhause sehr wichtig. Nach der Fahrt solltest du den Welpen zunächst erstmal alles erkunden lassen – Sowohl draußen als auch drinnen. Für ihn ist zu dem Zeitpunkt alles neu und ungewohnt weit weg von seiner Familie. Neue Eindrücke, Gerüche und Menschen warten hier auf ihn. Ist er soweit fertig mit dem Schnüffeln und Erkunden, kannst du ihm schon mal seinen Schlaf- und Futterplatz zeigen. Wasser sollte immer genügend zur Verfügung stehen. Die Fütterungszeiten sollten zunächst erstmal den Rhythmus des Züchters/des Tierheims entsprechen. Im Allgemeinen solltest du es deinem kleinen Welpen am ersten Tag so angenehm wie möglich machen. Lass ihm seinen Freiraum und überfordere ihn nicht sofort mit der ganzen Verwandtschaft und Freunden. Auch wenn das schwer fällt!

 

Schritt für Schritt

Nach dem Ankommen in den ersten Tagen, kannst und solltest du langsam damit anfangen, dem Welpen wichtige Dinge beizubringen. Um ihn Stubenrein zu bekommen solltest du ihn nach dem Essen und nach dem Schlafen sofort nach draußen setzen. Sobald er während des Tages unruhig wird, sollte er ebenfalls an die frische Luft. Somit prägst du ihm eine Routine in den Kopf ein, dass er für sein großes und kleines Geschäft nach draußen muss. Und zur Not: Immer genügend Küchenrolle im Haus haben! Auch die typischen Befehle wie „Hier“, „Sitz“ oder „Beifuß“ kannst du dem Welpen in Kindesalter am besten auf spielerische Art beibringen. Nur eins nicht vergessen: Das Loben! Am besten mit den tollsten Leckereien und besten Spielzeugen.  Denn sonst sieht euer Vierbeiner keine Motivation an dem Spiel! Typische Situationen wie die Leinenführung, das Bürsten oder das ins Maul schauen solltest du mit deinem Welpen ebenfalls von Anfang an Schritt für Schritt üben, um ihn an solche Zustände frühzeitig zu gewöhnen.

Achtung: Wichtig für alle Übungen und die spätere Erziehung gilt: den kleinen Vierbeiner nicht zu überfordern. Hör am besten dann auf, wenn es dem Hund am meisten Spaß macht oder die Übung am besten klappt. Sobald er nämlich keine Lust mehr hat, verbindet er mit den Übungen etwas Negatives.

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