10 Fakten, die ihr wahrscheinlich noch nicht wusstet

  1. „Wunderaugen“

Hasen haben die Fähigkeit mit einem 360 Grad-Blick ihre ganze Umgebung wahrzunehmen. Da sie von ihrer Natur aus Fluchttiere sind, hilft ihnen diese Fähigkeit beim schnelleren Entdecken von Feinden. Die Sicht der Kaninchen ist allerdings innerhalb der verschiedenen Arten unterschiedlich und kann durch langes Fell oder Schlappohren eingeschränkt werden.

  1. Nach links oder nach rechts?

Der Satz „Hunde wedeln mit dem Schwanz, weil sie sich freuen“ entspricht in der Realität nur der halben Wahrheit.

Wedeln Hunde mit einer nach rechts liegenden Neigung mit dem Schwanz bedeutet dies tatsächlich Freude und eine positive Stimmung. Ist der Schwanz beim Wedeln jedoch nach links geneigt bedeutet dies eine traurige, unzufriedene und negative Stimmung. Das Wedeln wird immer aus der Perspektive des Hundes aus betrachtet. Also, genau hinschauen, damit ihr euren Vierbeiner auch richtig versteht!

  1. Sprintmeister

Katzen können, wenn sie sich richtig anstrengen, eine Schnelligkeit von bis zu 50 km/h an den Tag legen. Das bedeutet, dass eine Katze im Wettlauf gegen Usain Bolt, welcher der schnellste Mann der Welt ist und 100 Meter in unter 9,6 Sekunden schafft, gewinnen würde. Da sie jedoch keine Ausdauerspezialisten sind, liegt ihre Stärke eher beim Sprintlauf.

  1. Lauscher auf!

Die Kommunikation der Hauskatzen besteht aus verschiedenen Ausdrucksformen. Sie unterscheiden zwischen der Kommunikation mit anderen Tieren, der Kommunikation mit gleichartigen und der Kommunikation mit Menschen. Hierbei können sie bis zu 100 verschiedene Laute von sich geben. Zum Vergleich: Hunde geben nur 10 verschiedene Laute von sich

  1. „Gääääähn….“ – Müde?

Wusstet ihr schon dass das Gähnen bei Meerschweinchen gar kein Zeichen der Müdigkeit ist? Das Gähnen oder vielmehr Aufreißen des Mauls symbolisiert als zusätzliches Zeichen ein Unterwerfen. Das unterlegene Meerschweinchen möchte damit verdeutlichen, dass es sich gegenüber anderen aufgibt und unterwirft.

Achtung: Kurz nach dem Aufstehen und mit zusätzlichem Strecken des Körpers bedeutet das Aufreißen des Mauls wirklich Gähnen.

  1. Wundermittel Hund

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Kuscheln oder Streicheln eines Hundes den Blutdruck senkt. Zusätzlich dazu werden Glückshormone freigesetzt und das Immunsystem wird gestärkt. Und wie fühlt sich der Hund dabei? Ein wenig Zuneigung, Kuscheln und Streicheln ist definitiv in Ordnung. Aber aufgepasst, achtet darauf, dass es eurem Hund auch gefällt, denn übermäßiger Körperkontakt bedeutet für diesen purer Stress. Findet am besten ein gutes Mittelmaß, damit sowohl euer Vierbeiner als auch ihr Freude daran findet.

  1. Haarige Angelegenheit

Kaninchen haben Fell im Mund! – Hört sich im ersten Moment ekelig an, ist für die kleinen, putzigen Tierchen aber von extremem Vorteil. Auf beiden Seiten besitzen Kaninchen eine behaarte Stelle im Mund, damit sie sich beim Knabbern von harten Gegenständen wie beispielsweise Rinde oder Zweige nicht verletzen können. Sogar Dornen können sie im Maul behalten ohne sich dabei zu verletzen.

  1. Luft-Schmecker

Unvorstellbar, aber wahr! Katzen können aufgrund ihrer 473 Geschmacksknospen die Geschmacksrichtung süß nicht schmecken; sie kennen nur salzig sauer und bitter. Zum Vergleich: Hunde besitzen circa 1700, der Mensch 9000 Geschmacksknospen. Dank des Jacobsonschen Organs, welches sich hinter den Schneidezähnen befindet, haben sie aber die besondere Fähigkeit Luft zu schmecken. Den berühmten Satz „Love is in the air“ könnten also in Wirklichkeit nur unsere Katzen bestätigen.

  1. Gibt’s ja nicht!

Hunde erledigen ihr „Geschäft“ vorzugsweise entlang der magnetischen Nord-Süd-Achse aus. Dies bezeugten Wissenschaftler, nachdem sie mehr als 7000 Beobachtungen aus verschiedensten Hunderassen zusammengetragen haben. Es fällt jedoch ebenfalls auf, das die Vierbeiner diese Ausrichtung nur einnehmen, wenn das Erdmagnetfeld ruhig ist. Hunde besitzen also nachweislich eine Magnetwahrnehmung.

  1. „Ich hab dich so lieb“

Da Mäuse und Ratten sehr Familienbezogene Tiere sind, lieben sie es Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Leben sie in einem Umfeld wo sie sich sehr wohl fühlen, kann sogar auch der Mensch zur Familie dazuzählen. Umso trauriger sind sie natürlich von ihrem (menschlichen) Freund getrennt zu werden. Um ihren Freunden ein Zeichen der Zuneigung zu geben, „putzen“ sie die Hand ihres menschlichen Begleiters.

Titelbild Vasek Rak/Shutterstock.com