Willkommen, lieber Herbst: Das müssen Hundehalter beachten

Der Herbst lädt nicht nur zum Toben ein, sondern hält leider auch einige Gefahren bereit. Die Dunkelheit, die Kälte, die Nässe und der Wind. Hier kurz und knackig die wichtigsten Infos für das Gassigehen im goldenen Herbst.

Gassigehen
Beim Gassi gehen im Herbst muss der Hundehalter immer gut aufpassen.

Empfindliche Körperteile

Ist der Tag besonders stürmisch, sollten Hundehalter es besser vermeiden, einen ausgiebigen Spaziergang zu machen. Die Augen und Ohren sind besonders empfindlich – das denkt man gar nicht – aber Wind und Kälte führen schneller zu Infektionen. Auch für ältere Hunde, die bereits Probleme mit den Gelenken haben, sind Touren durch den stürmischen Herbst viel zu anstregend. Bemerkbar macht sich das durch Humpeln und verlangsamte Bewegungen. Aufbau zur Knorpelstärkung: Warmes Plätzchen am Ofen oder Leinöl (1 EL pro 10 kg Körpergewicht).

Fell, Flöhe, Futter

Man glaubt es nicht, aber durch das herabfallende Laub sind unsere Vierbeiner Zeckenbisse viel mehr ausgesetzt als im Sommer. Deshalb sollten Hundebesitzer immer für mögliche Angriffe gewappnet sein. Auch Achtung vor der Herbstgrasmilbe, die ihre Larven gerne zwischen den Zehen nisten lassen.

Das Fell muss besonders zum Jahreswechsel gepflegt werden. Dabei besonders auf die Ernährung achten, da diese besonders ausschlaggebend für den Fellwechsel sind. Unbedingt eiweißreichhaltiges Futter nehmen oder einfach Hüttenkäse bzw. Magerquark zum Trockenfutter dabei packen.

Hund im Laub
Damit es unseren Vierbeinern gut geht.

Sicherheit

Aufpassen vor heruntergefallenen Früchten wie Eicheln, Kastanien oder Bucheckern. Das kann bei vielen Hunden zu Magenproblemen führen. Auch die persönliche Sicherheit im Dunkeln ist enorm wichtig. Ausreichend Lichtreflektoren an Leinen und Geschirre ist jetzt besonders wichtig.