Futtermittelunverträglichkeit beim Hund

dog-1020790_640Wie beim Menschen können auch Tiere eine Futterunverträglichkeit auftreten – so auch ihr Hund. Dabei werden zwei Formen unterschieden: die Futtermittelintoleranz, bei der das Futter nicht ausreichend verarbeitet wird und es zu Verdauungsproblemen kommen kann und die Futtermittelallergie, bei der es nach Aufnahme eines nicht verträglichen Stoffes zur Immunantwort und Überreaktion des Körpers kommt.

Wir möchten euch im Folgenden über die Symptome, Auslöser, Diagnose und möglicher Behandlungen aufklären.

Symptome:

Achtet darauf wie euer Hund sich verhält und ob er eines oder auch mehrere im Folgenden aufgeführten Symptome zeigt:

  • Erbrechen oder Durchfall
  • Blähungen, Bauchschmerzen
  • Haut, welche gerötet, entzündet oder schuppig ist; Juckreiz
  • Wachstumsstörung
  • Niesen, Schnupfen
  • Haarausfall
  • Teilnahmslos

Auslöser:

Immer mehr wird auch bei Tierfutter auf künstliche Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe gesetzt, diese sind tatsächlich aber nicht so oft der Auslöser für Futtermittelunverträglichkeiten wie man vielleicht denken mag, sondern bestimmte Eiweiße oder Kohlenhydrate, wie beispielsweise:

  • Getreideprodukte, Sojaprodukte
  • Fleisch (Pferde-, Schweine-, Lamm-, Geflügel-, Rindfleisch)
  • Fisch
  • Eier
  • Milchprodukte

Zusätzlich können Parasiten, Medikamente oder auch verschiedene Sporen eine Unverträglichkeit hervorrufen, verschwinden aber sobald diese abgesetzt werden bzw. behandelt sind.

Diagnose:weimaraner-1381186_640

Entweder ihr lasst einen Bluttest machen oder führt eine sogenannte Ausschlussdiät über mehrere Wochen durch. Da man bei einem Bluttest leider nicht genau den Auslöser erkennen kann, ist eine Ausschlussdiät am sichersten, wenn auch um einiges aufwändiger und anstrengender.

Behandlung:

Der einzige Weg dies zu behandeln ist, den Inhaltsstoff nicht mehr zu füttern, welcher die Unverträglichkeit auslösen.